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Freitag, 28. April 2023

Krankenkasse

Es kann ungesund sein, das Gesundheitssystem zu unterschätzen.

Schweisstriefend bin ich gestern in der Nacht,
aus ein schlechten Traum erwacht:

“Sie zögern nicht, dich umzubringen,
lassen dich über die Klinge springen,
wenn du wagst zu brechen ihren Bann,
dass man nicht ohne Krankenkasse leben kann.”

Drum zahl ich fröhlich weiter
bleibe lebend, gesund und heiter,
in meiner Mitte ruhend und gelassen,
denn mit denen ist’s nicht gut zu spassen.

Dienstag, 12. April 2022

Alan Watts: Nature, Man and Woman


On Alan Watts: Nature, Man and Woman 21:39

 Ein neuer Name steht plötzlich im Raum,
‘Alan Watts’, gegoogelt letzten September, mit meinem Vater, im Traum!

Das ist jetzt schon sechs Monate her,
Mein Vater, 1915 geboren, im gleichen Jahr wie er.

“Nature, Man and Woman”, das 1958 erschien,
war das literarisch beste Buch für ihn*.

Ich selber finde, dieses Buch hilft dem Verstande,
bewusst zu leben auf dem Lande.

*He considered Nature, Man and Woman (1958) to be, "from a literary point of view—the best book I have ever written". (Wikipedia - Alan Watts)

Freitag, 25. März 2022

Der Aquarellkurs

Endlich habe ich auch die Pinsel,
um mit meinem Aquarellkurs beginnen zu können

 
Ein Etui voller Pinsel
gestern gekauft für meine Insel,
für ein Leben mit allen Sinnen,
der Aquarellkurs kann nun beginnen.
Ich kann es erwarten kaum,
hab heut' schon gezeichnet im Traum.

Donnerstag, 2. September 2021

Globale Militärausgaben

F-16 Kampfflugzeug von Lockheed-Martin
 
Die Frage steht im Raum
wegen einem Traum,
den ich träumte vor ein paar Tagen
betreffend der globalen Militärausgaben.

Und mit etwas Zahlenbeigen
lässt sich schnell und einfach zeigen:
total zwei Millionen mal eine Million
macht 256 Dollar pro Person.
 
 
Ausgaben weltweit für das Militär: 1,96 Billionen Dollars, das sind rund 2 Billionen,
USD 2 Billionen = USD 2 trillions = USD 2 x 10^12  = USD 2.000.000.000.000
-> Zwei Millionen mal eine Million Dollar.

Die Welt hat 2020 7,8 Milliarden Einwohner = 7,8 x 10^9


Die Militärausgaben pro Person sind:
USD 2 x 10^12 / 7,8 Personen x 10^9 = 2.000 / 7,8 USD / Person = USD 256 / Person
 

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Ein Teller mit Salat

Salatteller in der Cervercería Papoñita in Montevideo

Salatteller in Il Mondo Della Pizza, Tres Cruces, Montevideo

Überall nur Fleisch, das geht dir auf den Keks
bist du vegetarisch unterwegs. 
doch ein Teller mit Salat auf jeden Fall
findest du fast überall.

Sonntag, 17. Mai 2020

Träume

Light of Heaven - Himmelslicht
Sind deine Träume
alles nur Schäume?
Oder wollen sie dir sagen,
was du könntest wagen?
Und jene leise, innere Stimme
hilft sie dir im ähnlichen Sinne?
Fällt dir zufällig was zu
gibt dir das Friede und Ruh?
Lass doch diese Signale gelten
aus rätselhaften Zwischenwelten.

Donnerstag, 19. März 2020

Vollkornbrötli aus frisch gemahlenem Weizen

Vollkornbrötli aus frisch gemahlenem Weizen
Uruguay wurde nicht vergessen
beim Lockdown. Was sollen wir nun essen?
Da kommt mein Vollwertkochbuch grad ins Spiel
denn Vollwert essen, das ist unser Ziel,
damit wir überleben Virus und die Impfung auch
und nicht bald machen unsern letzten Schnauf.
Dank der Getreidemühle noch vom "Öpfelbaum"
zieht bald ein feiner Brotduft durch den Raum.
Wir wollen alle Trübsal jetzt verbannen
zum letzten Walzer der Tyrannen. 

Nun, das Gedicht ist etwas autobiographisch geworden. Beim Backen heute morgen tauchten viele Bilder aus meiner Ustermer-Zeit auf. Aus dem Teig ergaben sich 13 Brötchen, ich nahm es als Symbol für die 13 Jahre, die ich von 1985 bis 1998 als Junggeselle in Uster lebte.

Ich wohnte im Parterre an der Neuwiesenstrasse 9, ganz in der Nähe des Bahnhofes. Man sagte mir, dass mein Wohnzimmer früher eine Gaststube gewesen sei, und dass in dieser Gaststube Mussolini, als er noch Kommunist gewesen sei, einen Vortrag an die Arbeiterschaft von Uster gehalten habe.

Als ich in dieser Wohnung lebte, fragte ich mich einmal, was es wohl mit den UFOs auf sich habe. An einem Freitag nach Feierabend besuchte ich die Buchhandlung Posivita in Zürich, damals glaub ich die einzige esoterische Buchhandlung in Zürich, kaufte vier Bücher über UFO's und las sie über das Wochenende.

Eines der Bücher war von Ramtha und hiess "Ufos und die Beschaffenheit von Wirklichkeit". Das besondere an diesem Buch war, dass der Autor, die Wesenheit Ramtha, nicht verkörpert war, sondern durch eine Frau gechannelt wurde. Mir gefiel der Inhalt und der Stil des Buches sehr, und so kaufte ich weitere Bücher von Ramtha. Besonders beeindruckt haben mich die beiden Bücher "Finanzielle Freiheit" und "Der letzte Walzer der Tyrannen", die ich im Mai 1994 las.

In diesen Büchern schlägt Ramtha vor, man solle sich einen Notvorrat anschaffen, der ein ganzes Jahr reiche. Ich begann mit Trockenfrüchten und biologischem Getreide zu experimentieren.

Das Vollwert-Kochbuch ist mit einem Traum verbunden. Am 2. Februar 1993 träumte ich:

"Mit einer Frau flog ich durch die Luft. Ich hatte etwas Schwierigkeiten, da ich die Beine vorne hatte, und wir kamen fast an den Boden über  einem Häusermeer, doch dann gewannen wir wieder an Höhe. Die Thermik zog uns hinauf, und ich sagte: Über die Alpen nach Bozen! Schön. Blauer Himmel! (Whats a woman.) Dort, als ich fast an den Boden kam, war die Rede von einem Phyrrussieg. (Auf französisch phyare)."

Ziemlich wirr, aber als Folge dieses Traumes verbrachte ich vom 7. - 14. Juni 1993 eine Woche Ferien in Oberbozen. (Dazu fuhr ich mit dem Zug über München, dann durch den Brenner ins Südtirol.)

Während dieser Woche kaufte ich in einer Buchhandlung in Bozen das Buch "Vollwertküche in Südtirol" von Inge Orehek, das mich seither begleitet.

Angeregt durch dieses Buch kaufte ich mir am 17. Dezember 1993 im "Öpfelbaum" in Uster meine Schnitzer-Getreidemühle. Das biologische Getreide bekam ich im Bürklihof, ebenfalls in Uster. (Ich erinnere mich noch an eine Verkäuferin dort. Sie war schwanger geworden und erzählte allen Leuten ganz stolz: "Mein Baby wird ein Bio-Baby sein!")

Und hier das Rezept für die Vollkornbrötli aus Hefeteig aus diesem Buch, von mir leicht abgewandelt:

Vollkornbrot aus Hefeteig

500 g frischgemahlenes Weizenmehl
300 g lauwarmes Wasser
20 g Hefe
1/2 Esslöffel Salz
1 Teelöffel Honig
50 g Öl

Das frisch gemahlene Mehl in eine Rührschüssel geben und salzen. Das Wasser gibt man in einen Messbecher und löst darin die Hefe und den Honig gut auf, giesst alles zum Mehl, giesst das Öl dazu und knetet alles zu einem geschmeidigen Teig. Der Teig soll nicht zu trocken sein. Klebt er beim Kneten, so taucht man die Hände in Wasser und knetet weiter.
Denn zugedeckten Teig eine halbe Stunde an einen warmen Ort stellen und dann noch einmal durchkneten und 15 Minuten gehen lassen.
Im Backofen mit 250 Grad 30 bis 40 Minuten backen.


Samstag, 14. März 2020

Moebius und die Welt der Rüssler

Nach einem Traum kaufte ich 1994 am Bahnhof Stadelhofen im Comicladen vier Bücher "Die Sternenwanderer" von Moebius.

Bilder von vermummten Menschen während der aktuellen Corona-Krise erinnern mich an den Band "Die Göttin" aus diesem Zyklus.

Seite 53 aus dem Buch "Die Göttin"
aus der Serie "Die Sternenwanderer" von Moebius.
Ausschnitt aus der Seite 53
Ausschnitt aus der Seite 53

Ein Virus aus dem Fledermauslabor
öffnet dem Koordinator Tür und Tor
einen globalen Hype zu inszenieren
um einzuschüchtern und zu manipulieren
für eine unterirdische Rüsslerstadt
wie sie Moebius schon gezeichnet hat.

Montag, 24. Februar 2020

In Kalifornien von Süden nach Norden wandern

Yosemite Nationalpark in Kalifornien, USA
Kalifornien - von Süden nach Norden
wandern, weit weg von Touristenhorden
vom Sequoia zum Yosemite Park in zwei Wochen
bergauf - bergab, das geht in die Knochen,
doch ist man natürlich und frei wie in den Jahren
als die Indianer in Amerika noch alleine waren.

Erinnerungen an meine "Traumreise" nach Amerika im Juli/August 1989:

Am 26.10.1986 um 5:17 träumte ich:
"... Ich kaufte ein teures Buch über Amerika, um meine Reise dorthin vorzubereiten. ..."

Aufgrund dieses Traumes begann ich eine Amerikareise vorzubereiten. Über ein Jahr später träumte ich folgendes:

15.12.1987 6:01
"Romi (meine Schwester) wanderte vom Süden Kaliforniens nach Norden. Das war es, was ich eigentlich zuerst kennenlernen wollte. Die Ausstrahlung der Erde war dort so intensiv. Dort anfangen, dann hat man das sicher gesehen."

Ich fragte darauf einen Freund, der schon in Amerika war, was er dazu meine. Er sagte: "Amerika und wandern? Vergiss es! Dort fahren alle mit dem Auto."

Ich forschte aber weiter und fand in der Reisebuchhandlung im Niederdorf in Zürich ein Taschenbuch über den John Muir Trail.  Dieses Büchlein, mit vielen, genauen Karten drin war die Grundlage meiner unvergesslichen, zweiwöchigen Wanderung vom Sequoia Nationalpark in den Yosemite Nationalpark.

Nachtrag:
Offensichtlich ist es heute nicht mehr so einfach, einen "Wilderness Permit" für den John Muir Trail zu kriegen. Damals konnte man einfach beim Eingang einen erhalten, und bekam dabei von der Parkrangerin eine kleine Einführung in "Bärenkunde" (wie man den Inhalt des Rucksacks vor hungrigen Bären schützt). Heute muss wegen grossem Andrang der Zugang zum John Muir Trail limitiert werden. Hier eine Statistik der Besucherzahlen über die Jahre:


Sonntag, 2. Februar 2020

Strandwanderungen: Äussere und innere Erlebnisse

Wandern am Strand von Kiyú
Heute im Traume ganz verschreckt
sollte ich beschreiben ein neues Konzept
und es selber formulieren
und dabei mich nicht genieren.
Pilgerreisen? - Sicher nicht!
Etwas anderes ist wohl in Sicht.
Wandern am Strand als Ritual
diese Idee, die find ich genial.

Und hier das Konzept, frisch aus dem Traume, heute formuliert:

Äussere und innere Erlebnisse

Rituelle Strandwanderungen mit

  • Atmen
  • Singen
  • Channeln
  • Meditieren
  • Märchen
  • Sterne 
  • Yoga
  • Chi Gong
  • ...

Montag, 27. Januar 2020

Praying Medics Traum von einem zukünftigen Staat

Praying Medic
Praying Medic hatte in der Nacht vom 6. Januar dieses Jahres einen Traum über die Zukunft von Regierungen (A Dream about the Future of Government)

Praying Medic träumte von einem Staat,
der die Freiheit der Bürger bejaht,
von einem schlanken Staat, sehr effizient
für alle Menschen transparent,
ein Staat, der den Menschen dient,
wie es sich für einen Staat geziemt,
ein Staat, der treulich seine Sachen macht
und über das Wohlergehen seiner Bürger wacht.

Sonntag, 19. Januar 2020

Nada te turbe - Taizé

¨Nada de turbe¨, gesungen von der Gemeinschaft Taizé

Nada te turbe, nada te espante
quien a Dios tiene nada le falta
Nada te turbe, nada te espante
solo Dios, basta

Nichts stört dich, nichts macht dir Angst
wer Gott hat, dem fehlt es an nichts
Nichts stört dich, nichts macht dir Angst
Gott alleine, das ist genug.

Im französischen Dorf Taizé erscheint
mitten im Kriege, gut "getimt",
mitten im mörderischen Ringen
eine neue Art zu singen.
Mantrams gekreuzt mit Kirchenmusik,
eine musikalische Art von Metaphysik,
tiefe, religiöse Gefühle
erwärmen die materialistische Kühle.


Der Text des Taizé-Liedes "Nada te turbe" wird allgemein Teresa von Avila zugeschrieben. Im Wikipedia-Artikel über Johannes vom Kreuz wird jedoch postuliert, dass das Gebet eigentlich von ihm stammt.

(Das verbindet sich mit einem Traum, den ich am 9. Oktober 1993 träumte: "Ich war eine Frau. Traf Johannes vom Kreuz. Das Einzige, was ich mit ihm wollte: ins Bett.")


Samstag, 18. Januar 2020

Baustatik und Festigkeitslehre

Ein Selfie mit dem Buch "Baustatik und Festigkeitslehre"
 von René Ebnöther (1981)
Damit das Lehmhaus gefällt
und nicht gleich zusammenfällt
braucht's nicht unbedingt Musik
sondern etwas Bauphysik.
Darum ich jetzt wieder ehre
das Buch "Baustatik und Festigkeitslehre",
das René Ebnöther vor fast 40 Jahren schrieb,
dieses Buch wird mir jetzt wieder lieb.

(Ich hatte vor vielen Jahren einmal einen Traum von "Ebnöthschen Räumen". Verzweifelt habe ich damals nach etwas in diesem Zusammenhang gesucht, und dann fast aus Verlegenheit dieses Buch gekauft.)

Dienstag, 7. Januar 2020

Inspirierende Lektüre

Brot, Butter und Konfitüre
Heute nacht träumte ich von einer Gruppe, die zusammen Bücher liest und darüber diskutiert. Es war das letzte Treffen vor den Ferien. Beim Abschied wünschte ich den anderen "inspirierende Lektüre".

Nach dem Erwachen dachte ich: Daraus könnte man ein Gedicht machen. Was reimt sich auf "inspirierende Lektüre"? "Konfitüre" zum Beispiel. Also:

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
von Butter und von Konfitüre,
ta-ta ta-ta ta-ta ta-taa,
... von inspirierender Lektüre.

Fehlt noch eine Zeile, die sich auf "allein" reimen muss.

Lea neben neben mir im Bett schlug vor:
"von einem guten Steak und einem Gläschen Wein".

Ok, reimt sich ... ist aber nicht mehr vegetarisch.

Das Gedicht muss ja gar nicht vegetarisch sein, also:
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein,
von Butter und von Konfitüre,
von einem guten Steak und einem Gläschen Wein,
sondern auch von inspirierender Lektüre.
Und hier noch, auf speziellen Wunsch von Lea:
... ein gutes Steak und ein Gläschen Wein.

Samstag, 14. Dezember 2019

Mein neues MacBook Air

Apple MacBook Air, Jahrgang 2013
Seit meinem "Go back to Apple"-Traum vom 6. September 2019 hat mich das Thema Apple Computer nicht mehr losgelassen. Gestern nun war es so weit. Von den aktuellen, preisguenstigen Mac-Angeboten hier erhielt das MacBook Air 9.6 von 10 Punkten von Mike, unserem Geistfreund, der für technische Fragen zuständig ist. Gestern gekauft, heute eingerichtet, und jetzt verfasse ich schon meinen ersten Post mit dem MacBook.

Das Gerät ist "re-acondicionado", das heisst, es ist ein Gebrauchtgerät, das aufgefrischt und mit einer Garantie von 6 Monaten versehen wurde. Es stammt aus dem Jahr 2013.
Mein MacBook ist wirklich hot.
"re-acondicionado": aufgepeppter Edelschrott
mit dem einen oder andern Hick,
doch funktioniert er auf den ersten Click.
Fuer 500 Dollar bar im Laden
kannst du soviel Mac nach Hause tragen.

Mittwoch, 13. November 2019

Die Gastfreundschaft Berlins - Ein Traum

Berlin, 1943, Flakscheinwerfer
Wir kamen wieder vom Himmel.

"Bleiben Sie doch noch eine Weile, und geniessen sie die Gastfreundschaft Berlins. Es war nicht immer so!"

Nein, das letzte Mal landete ich, direkt mit einem Bajonett durch's Herz.
Das sind meine Traumnotitzen vom 4. März 1992. Ich kann mich noch an diesen Traum erinnern. Es war, wie wenn ich von oben in ein beschädigtes Gebäude hineingefallen wäre. Vor mir öffnete sich eine Tür, ein Soldat stürmte herein und rammte mir sein aufgepflanztes Bajonett durchs Herz.

War das eine Erinnerung an ein früheres Leben als amerikanischer Soldat, der Ende des zweiten Weltkrieges in Berlin ums Leben kam?

15 Jahre nach diesem Traum konnte ich für meinen damaligen Arbeitgeber, der Firma Converium Rückversicherung Zürich, an der "European SharePoint Conference 2007 – Berlin Feb. 12-14" teilnehmen.

Es waren drei spannende Tage, Microsoft liess sich nicht lumpen und Berlin zeigte sich von der gastfreundlichsten Seite.

Am zweiten Abend gab es ein Fest auf einer Spree-Insel. Ich lernte dort einen tschechischen IT-Profi kennen, der meine Vorliebe für kaltes, deutsches Weizenbier teilte ("Schneider Weisse"), und mich an einer Stehbar mit selbst-erlebten Anektoten aus der Schweizer IT Szene unterhielt.

Nachdem er gegangen war, beobachtete ich die amerikanische Band mit einer Super-Sängerin, die vor einer grossen, fast leeren Tanzbühne spielte. Die Tanzbühne war mit beweglichen, farbigen Spots beleuchtet. Dank meinem Mut (und dem "Schneider Weisse") stieg ich auf die Bühne und tanzte spontan alleine zur Musik. Wir waren zuerst nur ein paar Wenige, doch als ich nach einer gefühlten Ewigkeit von der Tanzbühne herunterstieg, war sie gerammelt voll.

Die farbigen Scheinwerferspots erinnerten mich an Suchscheinwerfer, die feindliche Bomber suchen, um sie mit Flak abzuschiessen. Und wie es Mut braucht, in ein solches Flugzeug zu steigen, braucht es Mut, allein im farbigen Scheinwerferlicht zu tanzen.

Die Teilnahme an der SharePoint Conference hat sich gelohnt. Microsoft SharePoint wurde ein wichtiger Bestandteil meiner täglichen IT-Arbeit, die noch fünf Jahre bis Ende August 2012 dauerte.

Farbige Spots über einer Tanzfläche

Dienstag, 12. November 2019

"Keinen Tropfen im Becher mehr"


"Keinen Tropfen im Becher mehr"
Gunther Emmerlich & Heino
 
Ich ordnete gestern meine Lieder- und Gitarrenbücher. Dabei blätterte ich im Poly-Liederbuch. Ich las einige Texte im Kapitel "Studentenlieder". Die meisten dieser Studentenlieder verherrlichen unverholen den übermässigen Alkoholkonsum. Für mich, der seit etwa fünf Jahren keinen Alkohol mehr trinkt, war das ein schockierendes Erwachen. Viele dieser Lieder habe ich früher fröhlich bechernd mitgesungen, in der Jugendorganisation des Schweizer Alpenklubs und im Militär.

Unter Studenten habe ich keine solchen Lieder gesungen, das war in unserer Studienzeit (1972 - 1979) in meiner Umgebung verpönt.
Die Studenten wallen durch die Hallen
und können nur noch lallen.
Sie hören auf der Altherren Rat,
die sagen: "Das ist eine Heldentat!"

Doch wir Friedlichen, wir hörten auf mit Raufen,
Schluss mit Fechten, Schluss mit Saufen.
Wir lieben unsere Haschischfee,
und Heroin und Kokain und LSD.
Übrigens: Dass ich plötzlich aufgehört habe, Alkohol zu trinken, vedanke ich einem Traum. Hier meine Traumnotitzen vom 7. Juni 2010:

"Man kommt manchmal auf die Erde, um zu etwas bewusst nein zu sagen. Zum Beispiel zum Krieg. Wie der römische Soldat, der plötzlich rechtsumkehrt gemacht hatte und allein nach Hause marschierte. Bei mir sei das mit dem Alkohol so. Ich zweifelte es an. Doch das Leben als Musiker, Astrologe, Künstler verträgt sich nicht gut mit Alkohol."

Donnerstag, 7. November 2019

"Schöner Schatten", die Biographie von Patricia Higsmith

Andrew Wilson: "Schöner Schatten",
das Leben von Patricia Highsmith (1921-1995)
Ja, das gibt es noch, das Buch Paradies, die Secondhand-Buchhandlung im Zentrum von Winterthur. Dort habe ich im Sommer 2011 die Biographie von Patricia Highsmith gekauft, ein dicker Schunken mit 748 Seiten. (Gelesen habe ich das Buch dann erst 2014 hier in Uruguay).

Angefangen hat mein Interesse für Patricia Highsmith mit einem Traum vom 1. April 1984: "...und einem schwarz-gelben Taschenbuch*, der Autor vielleicht Raimond Chandler oder Patricia Highsmith."
"Schöner Schatten", die Biographie
von Patricia Highsmith, mehr lesbisch als bi,
die aus Verlierern und Mördern Helden machte,
und es immer wieder schaffte,
dass ich mich mit ihren Helden indentifiziere
und damit mein seelisches Gleichgewicht verliere.
Die Highsmith-Bücher aus dem Diogenes-Verlag
waren früher schwarz-gelb.

Montag, 7. Oktober 2019

Die Avogadro-Zahl

Amedeo Avogadro (1776-1856)
Die Zahl von Avogadro
hat nichts zu tun mit Avocado,
Lea's grüner, süsser Creme,
sondern sie löst uns das Problem,
diese sehr verzwickte Frage:
Wie zähl' ich Atome mit der Küchenwaage?
Atomgewicht in Gramm, ganz ohne Qual
wiegen so viele Atome wie's hat in der Avogadro-Zahl.

Am 31. Januar dieses Jahres träumte ich:

"Das war so an einer Aufnahmeprüfung in Chemie. Ich glaubte, alle Aufgaben seien sehr leicht. Doch es hatte einige Aufgaben drin, die nicht so leicht waren, ich hatte es übersehen. Es waren Umrechnungen mit Millimol. Eine Leiterin der Prüfung unterbrach plötzlich die Plauderei mit der dringenden Warnung: Wenn wir diese Prüfung nicht bestanden, würden wir nicht aufgenommen. Erschrocken schaute ich meine Aufgaben durch. Ich hatte nur die erste Aufgabe nicht richtig, die mit den Millimol. Ich fragte mich, ob ich die Prüfung einfach wiederholen könnte, und doch weitermachen könnte, denn zugegebenermassen, das mit dem Mol hatte ich nicht mehr voll drauf."

Nach diesem Traum dachte ich: Vielleicht sollte ich meine eingerosteten Chemiekenntnisse aktualisieren. (Wenn ich Nährstoffe für Dünger berechnen will, brauche ich einfach Chemie.)

Auf dem Internet fand ich die Kahn-Akademie. Dort kann man gratis die Naturwissenschaftlichen Fächer lernen: Mathematik, Physik, Chemie und Biologie.

Und um gleichzeitig mein Spanisch zu verbessern, habe ich angefangen, den Chemiekurs in Spanisch zu studieren. Und da, schon ganz am Anfang, stiess ich auf das Kapitel: "El mol y el número de Avogadro" (Das Mol und die Zahl von Avogadro).