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Sonntag, 26. Juli 2026

Casa Azul

 

12 Löcher entstehen für die Punktfundamente

Zum Betonieren braucht es Sand, Kies und Zement

12 Schalungen für die Punktfundamente werden mit Schnur ausgerichtet

Die Betonmischmaschine beginnt sich zu drehen

Die Skizze des Hauses, rechts daneben der H-Anker


Die Dachneigung lässt das Wasser abfliessen

Die Polinen sind 2,65 m lang und haben einen Durchmesser von 9 cm

'Tomando forma' - das Haus nimmt Formen an

Mit Foliendach und dreiseitigem Schutz durch ein Schattengewebe:
das 'Casa Azul' ist fertig.


Das ist schon seit Jahren mein Traum:
für das Pyrolysematerial ein regengeschützter Raum.

Es ist gut, zuerst eine Skizze zu zeichnen,
5 Meter auf 7 Meter 50 sollten reichen.

Albañil Ricardo hat es angepackt,
hat für die Punktfundamente gleich 12 Löcher gehackt.

Die H-Anker hat er selber zusammengeschweisst,
so solide, dass kein Sturm sie je umreisst.

Die Struktur besteht, wie früher schon,
aus Polinen von der Sperrholzproduktion.

Als Dach eine Treibhausfolie mit 150 Mikronen,
so stark, die braucht der Wind nicht zu schonen.

Die blaue Schattenfolie, die drei Seiten des Hauses umgibt,
dem ‘Casa Azul’ die Farbe und den Namen gibt.


Donnerstag, 23. Juli 2026

Monica reist um die Welt

Monica mit ihrem Töff Kappa reist um die Welt
vom 8. Oktober 2024 bis am 20. Juli 2026


Monica trifft Monica (Ridesmiles), eine andere italienische Weltreisende


Monica arbeitet für zwei Wochen auf unserem Campo


Monica, la guapa,
mit ihrem Töff Kappa,
durchreist die Welt wie Marco Polo,
als Frau, fröhlich, neugierig, solo.

Montag, 9. März 2026

Jean-Pierre

Abschied von unserem Work-Away Jean-Pierre (am 28. Oktober 2023)

Das ist Jean-Pierre auf seinem Töff, oui, oui,
“Da geht er!” sagt Lea, “Bébé part en vadrouille”*.

Sagt sie über ihn, der gerne reist und gerne isst,
und selber schon Vater und Grossvater ist.

Dieser Abschied ist schon über zwei Jahre her, 
Jean-Pierre flog längst zurück ins Elsass übers Meer.

Doch bleibt er bei seiner Lebensweise,
jedes Jahr fährt er mit dem Töff auf grosse Reise.



* Ein Bebe geht auf Abenteuerreise.
Französischer Titel des Films ‘Baby’s Day Out’ (1994)

Freitag, 30. Januar 2026

Lehm - Just In Time

Der Lehm in der Grube ist gut eingewässert.

Eine Charge mit 9 mal 10 Liter sind 0,09 Kubikmeter.

Geliefert 'Free Alongside Cabaña'.

Im 'Pisadero Movil' wird der Lehm umgehend verarbeitet.

Wenig später ist der Lehm schon ein Teil der Wand geworden.

Das soll unser Motto sein:
Lehm geliefert ‘Just In Time’.
Am Morgen liegt der Lehm noch in der Grube,
am Abend ist der Teil der Wand der guten Stube.

Freitag, 19. Dezember 2025

Caitlin aus Sydney

Caitlin beim befüllen der Fajina Wand.

Sieht doch mit etwas Lehm gleich viel wohnlicher aus.

Und noch ein Lächeln fúr die Ewigkeit.

Wenn Caitlin das Reisefieber packt,
sie ihren 15 kg Rucksack packt,
lässt ihre Schüler in Sydney allein,
Cello-Stunden gibt’s nur noch online.

Als Workaway, Haus- und Hundesitter und mit wandern,
bereist sie Kontinente, einen nach dem andern.

Bei uns hat sie vier Wochen die Fajina Wand gefüllt,
den untern Teil des Cabaña 6 mit Lehm umhüllt.

Sie war ein interessanter und fröhlicher Gast,
und hat gut zu uns und unserem Campo gepasst.

Dienstag, 9. Dezember 2025

Biochar und Kürbispflanzen

Hier stapeln sich die Eimer mit Biochar aus unseren Trenntoiletten.

Workaway Richie hat uns 16 angezogene Kürbisartige hinterlassen,
die gerne in den Garten gesetz würden.


Mit dem Traktor transporierte ich die Biochar-Eimer in den Garten.

Die Eimer leerte ich einfach auf die überwucherten Beete - keine Zeit zum Jäten.

Dann noch von unserer Bokashi Erdmischung draufgeleert und die Pflanzen eingesetzt.

Einen guten Monat später sieht man: die Kürbisse haben sich durchgesetzt!

Soviel Eimer voll mit aufgelad’nem Biochar
sind eigentlich doch wunderbar,
und Richies viele Kürbispflanzen,
die er zog, sind sicher positiv im Ganzen.

Man kann doch die Kohle einfach auf die Beete leeren,
die Kürbisse rein, dort können sie sich vermehren,
sie fürchten weder Ameisen noch Bermudagras,
sie wuchern drauflos, ohne Grenzen, ohne Mass.

Freitag, 5. Dezember 2025

Pflaumenwähe

Im Freezer bleiben die Pflaumen noch lange frisch

Was gibt es besseres als ofenwarme Pflaumenwähe!

Zum Frühstück kriegt Caitlin aus Sydney auch noch ein Stück.

Reife Pflaumen halten sich nicht lange,
doch davon wird es uns nicht bange,

Ein grosser Teil, halbiert und ohne Stein
kommt gleich in den Freezer rein.

Aus andern Pflaumen hat Lea noch vor acht,
eine Wähe für uns zwei gemacht.

Die Wähe liessen wir uns munden,
kaum aus dem Ofen war die Hälfte schon verschwunden.

Der Rest am nächsten Tag erneut,
hat zum Frühstück uns erfreut.

Samstag, 18. Oktober 2025

Eidechse an der Wand

Die Eidechse von Martou

Die klettert der Wand empor Richtung Fenster


Nahaufnahme

Lagarto Eidechsen gibt es viele hier,
doch nicht jede wird des Hauses Zier.

Dank Künstlerin Martou hat sich eine herausgeschält,
hat die Unsterblichkeit gewählt,
machte sich von Leben und Sterben frei,
und kletterte hinauf an die Wand von Cabaña Drei.

Dienstag, 30. September 2025

Pisadero Movil

Drei Tage wird der Lehm in der Grube gewässert.

Zwei Tage bleibt der Lehm in den Eimern gewässert, Von dort kommen
jeweils drei 10 Liter Eimer voll in die Schubkarre.

Pro Schubkarre werden 20 Liter Stroh dazu gemischt.

Klebt!

Ritchi erfand einen neuen Stil,
er nennt ihn: “Pisadero Movil”.

Statt stundenlang sich ab zu krampfen,
im Pisadero rum zu stampfen,
fünf Tage den Lehm im Wasser ziehen lassen,
drei Eimer davon ganz gelassen,
in der Schubkarre von Hand zu einer Salbe mixen,
und dann mit 20 Liter Stroh vermischen.

Mit der Schubkarre dann ganz bequem,
dort hin fahren, wo man braucht den Lehm.

Montag, 8. September 2025

Lehmverputz

Gemischt wurden zu gleichen Teilen Weizenstroh,
doppelt mit dem Rasenmäher gehäckselt, grober Sand und Lehm.

 
Martou und Ritchie bringen den Verputz an die Fajina-Wand.

Über die Fajina kommt als Schutz,
nun eine Lage Lehmverputz.

Die Mischung aus gleichen Teilen Lehm, Stroh und Sand,
bringen Martou und Richie an die Wand.

Mehr und mehr sieht die Fajina aus,
wie die Wand von einem Haus.

Donnerstag, 4. September 2025

Mit Hochdruck Bokashi-Eimer reinigen

Richard reinigt mit Hochdruck die Bokashi-Eimer.

Im Hintergrund die Rahmen, in denen der Inhalt noch ein paar Wochen kompostiert wird.

Richard reinigt hier mit Hochdruck die Bokashi-Eimer,
vierundzwanzig sind es, nicht nur einer,
Küchenreste wurden darin fermentiert,
sie werden jetzt noch ein paar Wochen kompostiert,
dass am Schluss draus werde,
fruchtbare und gute Gartenerde.

Samstag, 16. August 2025

Lehmbau Cabaña 3

Die Wand mit dem grossen Fenster

Die Seite links der Eingangstüre

Das kleine Fenster mit der Treppe

Architektin Lea mit Bauführer Richard

Im Cabaña 3 sieht es dreckig aus,
alles voller Lehm,
doch wenn es fertig ist das Haus,
wird es sein ein Augenschmaus,
und die Lehmwand wunderschön.

 

Samstag, 2. August 2025

Vaun und Nicolas

Abschiedsbild von Nicolas - siehe links die Drohne,
welche die Taube auf dem Dach angreift!
Ein weiteres Kunstwerk von Nicolas: eine Eule aus Lehm.

Vaun und Nicolas, das verliebte Paar,
sie wollten eigentlich bleiben bis Ende Jahr.

War der Lehm zu schwer oder das Wetter zu kalt?
Jedenfalls wurden sie hier nicht alt.

Uruguay war ihnen nicht gewogen,
sie sind in die Staaten zurückgeflogen.

Dienstag, 1. Juli 2025

Christian, el Montevideano

Christian baut an der Fajina-Wand

'Hier oben muss es noch besser werden!'

Christian, der drei Wochen lang intensiv am Cabaña 3 arbeitete.

‘Esto sí es Christian,
el Montevideano’, der mit viel Elan
hat drei Wochen am Cabaña 3 gebaut,
und jetzt ganz fröhlich in die Linse schaut.
Er baute hier mit Stroh und Lehm
und fand das Campo-Leben äusserst angenehm.

Samstag, 26. April 2025

Nordsee trifft Ostsee

Lea mit Lara und Mitja am Strand von Kiyú

Mitja, ein vielgereister,
aus Lübeck stammender Zimmermeister,
mit Lara, seiner Partnerin,
aus Cuxhaven, die Lehrerin,
füllten die Fajina-Mauer mit Stroh und Lehm,
und fanden die Arbeit ganz angenehm.

Ihre Spuren im Sand hier sind längst verschwunden,
denn sie wollen noch viel von der Welt erkunden.

Mittwoch, 12. März 2025

Gabriela und Lucas

Lucas und Gabriela füllen Lehm in die Fajina Wand

Die Hände im Lehm - Manos en la Tierra

Schon das vierte Jahr
reist diese brasilianische Paar,
bei allen Gastgebern beliebt,
keiner sie gerne abreisen sieht.

In Kalabrien lernten sie Italienisch,
in Irland akzentfrei Englisch,
bei uns tauchten sie die Hände in den Lehm,
und fanden es äusserst angenehm.

Dieses Jahr werden sie Südamerika bereisen,
ob es für Asien reicht, wird die Zukunft weisen.